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Bienengesundheit und Pflanzenschutz in der Landwirtschaft sind vereinbar

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Kurztext zum Event
Bienengesundheit und Pflanzenschutz in der Landwirtschaft sind vereinbar
2015-03-25 11:30:27


(Zürich)  Pflanzenschutzmittel und deren Einsatz in der Landwirtschaft führen immer wieder zu Diskussionen. Vor allem die Neonicotinoide, eine Gruppe hochwirksamer Insektizide, stehen dabei im Fokus und gelten in der Öffentlichkeit als Grund für das Bienensterben der letzten Jahre. Dem gegenüber steht ein jahrelanges Zulassungsverfahren, bevor ein Pflanzenschutzmittel überhaupt auf den Schweizer Markt gebracht werden darf. Vor einer Zulassung untersuchen zahlreiche Studien die Auswirkungen der Pflanzenschutzmittel auf Mensch, Tier und Natur. Aus Sicht der Zulassungsbehörde erläuterte Eva Reinhard, Stellvertretende Direktorin des Bundesamts für Landwirtschaft, am MediApéro die Voraussetzungen für die Pflanzenschutzmittel-Zulassung in der Schweiz. Als Hauptursache für das Bienensterben gilt die Varroa-Milbe und die von ihr übertragenen Krankheiten. Darin ist sich die wissenschaftliche Welt weitgehend einig. Die Bienenvölker können sich im Herbst selbst auflösen, wenn sie zu stark von der Varroa befallen sind. Die Bekämpfung der Varroa-Milbe stellt derweil ein grosses Problem dar. Zum Schutz der Bienen wurden in der landwirtschaftlichen Praxis verschiedene Massnahmen eingeleitet, beispielsweise durch verbesserte Beiztechniken, die Verminderung von Staubabdrift usw. Eine jüngst aufwändig durchgeführte Freilandstudie, bei welcher der Einfluss von mit Insektizid gebeiztem Saatgut auf Wildbienen, Honigbienen und Hummeln untersucht wurde, belegt die Bestäubersicherheit. Auch der Einfluss der Saatgutbehandlung auf drei unterschiedliche Bienenarten (Honigbiene, dunkle Erdhummel, Rote Mauerbiene) mit jeweils unterschiedlichen Lebenszyklen wurde untersucht und es konnte keine kurz- oder langfristige Auswirkung festgestellt werden. Fred Klockgether, Imker und freier Berater für Bienengesundheit für Bayer und Provet zeigte Lösungswege in der imkerlichen sowie in der landwirtschaftlichen Praxis auf, um die Bienengesundheit sicherzustellen.

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